Neue Technologien für eine echte Energiewende?

Der derzeitige und zu erwartende Energiebedarf der Menschheit lässt vergangene Ideen wieder aufleben und neue entstehen - der allerseits proklamierte Zwang zu einer 'Energiewende' spielt dabei derzeit noch eine keine Rolle, kann aber den Entwicklungsdruck auf neue Technologien steigern - wenn denn eine echte 'Energiewende' erreicht werden sollte.


Derzeit sind nachstehende neue und alte Entwicklungen bekannt - mit Klick auf die Methode - Grundsätzliches! :

05.08.2020

Zu A:
Schon vor Jahren hatte die zuständige EU-Komission veröffentlicht, dass Projekte zur LENR-Forschung durchaus förderfähig wären. Aus welchen Gründen auch immer - keine Land und keine Institution hat es für notwendig oder im Rahmen der politischen Zielstellungen für möglich gehalten, eine solche Forschung offiziell zu beginnen.
Nach der Meldung vom 1.August 2020 hat jetzt Polen die Koordinierung einer solchen Forschung übernommen, wofür von der EU ca. 5,5 Millionen € zur Verfügung gestellt werden - über einen Zeitraum von 4 Jahren. Verglichen mit den Milliarde-Mitteln zur Entwicklung des in technischer und zeitlicher hinsicht unsicherem ITER-Projektes, ist das eine minimale Förderung. Das Projekt läuft unter dem Namen HME=Hydro-Metall-Energie und hat das Ziel eine saubere, umweltfreundliche und kompakte Energiequelle zu entwickeln, die sowohl mobil als auch stationär angewendet werden kann und einen Verzicht auf fossile Brennstoffe einleiten könnte - also genau das, was wir bisher von der Rossi-Technologie kennen.

01.08.2020

Zu A:
Heute am 1. August 2020 seit längerer Zeit eine sehr beachtenswerte Mitteilung von Rossi.
Im 'Journal für nukleare Physik' berichtet er über den letzten und wohl entscheidenden Schritt für die Verwirklichung eines Gerätes zur Generierung von Elektroenergie, welches in einer Schleife ohne äußere Energiehzufuhr arbeitet.
Nach seiner Mitteilung generiert ein einzelner Cat 4 kWh Elektro- und 1 kWh Wärmeenergie. Der energieerzeugende Kern hat das Volumen von lediglich 100 cm³ - also 'Schnapsglasgröße'. Dieser Kern ist in einer Box von 20x20x20 cm untergebracht,die den Wärmeabscheider enthält.
Die Steuerung ist außerhalb dieser Box angebracht.
Es ist der Phantasie des Lesers Überlassen, welche revolutionären Entwicklungen mit einem solchen Gerät möglich wären und wie sich das auf den weiteren Betrieb und die weitere Entwicklung von sog. 'Alternativen' Energietechniken und auch bestehender Anlagen auswirken würde.
Die Frage stellt sich immer wieder: Warum wird zur 'Rettung der Welt' nicht von dieser Technik berichtet, deren Funktionsrealität außer Zweifel steht?

24.06.2020

Zu F:
Hier ein Beitrag der Numemer 41/2019 in 'Zeit Online'zu diesen Thema (auf der aufgeschlagenen Seite der 'Zeit Online' ggf. Einverständnis bestätigen).
In diesem Beitrag wird die gewaltige Energiemenge beschrieben, die aus den vorhandenen nuklearen Abfällen gewonnen werden könnte. In der Folgezeit wurde diese Möglichkeit von 'Zeit-Online' und auch von anderen Publikationsorganen bemerkenswerter Weise nie mehr thematisiert

06.05.2020

Zu A:
Überraschend hat der Elektroautohersteller TESLA in England beangtragt, als Energielieferant registriert zu werden. Eine Stellungsnahme dazu soll von TESLA abgelehnt worden sein.
Es wäre schon eine logische Annahme,wenn TESLA auch auf dem Gebiet der Energieerzeugung als Pionier vorangänge und mit Rossi zusammen arbeiten würde - nur meine persönliche Meinung! Mit der Konstruktion seiner Auto hat er ja die traditionellen Hersteller schon gehörig verblüfft

04.05.2020

Zu A:
Wenn man den letzten Antworten von Rossi vertrauen kann - und es besteht kein Grund, dies nicht zu tun - dann geht es mit der Kommerzialisierung des neuen Ecat-SKL erfolgreich voran. Er hat nach eigenen Angaben mit potentiellen Kunden und Investoren Verträge abgeschlossen, die sowohl den Kauf des Ecatsw als auch die Fertigung desselben einschließen. Das betrifft sowohl die Nutzung für eigene Zwecke als auch für Anlagen, die Elektrzität in das Netz einspeisen und als Energiequelle für den Betrieb von Fahrzeugen

12.04.2020

Zu F:
In diesem Beitrag wird darüber informiert, wie nuklearer Abfall in Form von Kohlenstoff 14 dazu genutz werden kann, die enthaltene Restenergie in elektrische Energie umzusetzen. Damit scheint es mittelfristig möglich, auch kleine Batterien für mobile Geräte zu fertigen, die jahrelang Energie liefern - im Beitrag wird z.B. die Verwendung für Herzschrittmacher erwähnt. Der 'Trick' bei dieser Methode besteht darin, dass die kurzwellige Strahlung von Kohlenstoff 14 abschirmbar ist. Bisher nutzt man dazu künstlich hergestellte Diamanten.
Wenn man weiter zum Thema Transmutation sucht - also der Umwandlung von hochradioaktivem Abfall in Stoffe mit geringer Halbwertszeit - kann man erfahren, dass diese Forschungen in Deutschland ganz eingestellt wurden und Verfahren der Energienutzung einer solchen Technologie abgelehnt werden, da diese noch nicht restlos hinsichtlich Wirkungsgrad und Finanzbedarf geklärt seien.
Eine interessante Begründung - Endlager sind wohl geklärt und kostengünstig?

19.03.2020

Zu A:
Im Folgenden wird hier über die neuesten Entwicklungen zu diesen Technologien berichtet, meist hier im Englisch-Originaltext nachzulesen!

https://efahrer.chip.de/news/atom-antrieb-forscher-bauen-e-auto-akku-mit-fast-unendlicher-reichweite_101843

19.03.2020

Zu A:
Zu einer Anfrage bez. des neuen ECat-SKL antwortet Andrea Rossi:
- Das Gerät ist kleiner als 10x10x10 cm (ohne Wäremtauscher)
- Die Leistungsabgabe hat sich auch bei der Größenreduzierung nicht verändert
- Im Vergleich zur vorangehenden Version hat sich der Elektroanteil noch einmal vergrößert

15.03.2020

Zu A:
Rossi wurde von Frank Axland gefragt, wie weit der Geschäftsplan der Leonardo Corporation gediehen sei.

Die Antwort von Rossi enthielt sinngemäß Folgendes:
Unser Geschäftsplan ist gut zusammen mit Deloitte vorbereitet und er enthält verschiedene Szenarien abhängig von den Voraussetzungen.

Um diese Aussage bewerten zu können muss man wissen, dass Deloitte eine bekannte multinationale Adresse ist, welche den Kunden weltweit ihren Service anbietet.
Deloitte liefert Service auf den Gebieten Rechnungprüfung, Steuerberatung, Risikoeinschätzung und Finanzberatung. Deloitte gehört zu den großen Vier dieser Branche und hat das größte professionelle Servicenetzwerk der Welt mit ca. 312 000 professionellen Angestellten weltweit.
Anhand dieser Fakten ist erkennbar, dass viel Geld in die Hand genommen wurde, um den E-Cat auch kommerziell zu einem Erfolg zu führen.

12.03.2020

Zu A:
In Anbetracht der derzeitigen Gesundheits-Risikolage wurd Rossi gefragt, ob sein Werk auch in Falle seines Ausfalls weiter geführt werden kann.
Die Antwort von Rossi kam sofort: Er hat alle Vorkehrungen getroffen, dass auch in so einem Fall die Arbeit am E-Cat weiter geführt werden kann.

11.03.2020

Zu F:
Eine alte Meldung aus 2012: Die im US-Bundesstaat Colorado ansässige Firma hat nach dieser Veröffentlichung des Focus einen Mini-Atomreaktor konstruiert, der ohne Brennstoffwechsel 10 Jahre arbeiten soll.
Mit einer Leistung von 25 MW soll er inspesondere für die Energieerzeugung an abgelegenen Orten genutzt werden, so dass dort auf eine Bevorratung von Brennstoffen verzichtet werden kann.
Zur Einordnung dieser Entwicklung: Urannitrit ist Pechblende, welche jahrelang z. B. im sächsischen Erzgebirge abgebaut wurde. Urannitrit hat eine spezifische Aktivität von etwa 157,8 kBq/g im Vergleich: zu abgebrannten Kernbrennstoff von 18.000.000 kBq/g) - als eine 114 000 fach geringere Radioaktivität!
In wieweit diese damalige Meldung inzwischen Realität geworden ist, ist nicht bekannt.

11.03.2020

Zu A:
Rossi soll sich zur Vorbereitung der geplanten Vorführung schon in Europa aufhalten. Jetzt werden auch Überlegungen angestellt, ob und wie sich die Corona-Krise auf die Veranstaltung mit einem größeren Personenkreis auswirken könnte. Es wird auch schon in Betracht gezogen, sich mit einer Livestream-Übertragung zu begnügen.

09.03.2020

Zu A:
Die letzte Entwicklung von Andrea Rossi ist der sog. E-Cat SKL. Bei diesem Gerät handelt es sich um einen Energieerzeuger, dessen Energieerzeugung und Initialenergieeinspeisung gekoppelt sind, so dass dieser Reaktor vollständig autark sowohl Wärme als auch Elektroenergie liefert. Das L in der Bezeichnung ist eine Anlehnung an den genialen Erfinder Leonardo da Vinci und sollte wohl bei der Bedeudung diesen Namen mit Recht tragen.
Nach vorangehenden Ankündigungen wird Andrea Rossi diesen E-Cat voraussichtlich noch im März/April 2020 vor einem Kreis von öffentlich vertrauenswürdigen Personen präsentieren. Dabei soll sowohl die Funktion gezeigt und auch die Sicherheit demonstriert werden.
Insgesamt ist es damit ein Werkzeug, um in der Breite eine Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen, zumindest für die Wärmeerzeugung, zu erreichen. Eigentlich auch eine Wunschvorstellung für die zahlreichen Klimabewegungen - ein echter Test, ob es tatsächlich um die Klimafrage geht!
Zu D:
In den USA wird offenbar die Fertigung von Magnetmotoren vorbereitet. Hierzu hat es schon größere Vorstellungen gegeben - siehe HIER
Sollte sich diese Entwicklung als realisierbar herausstellen, wäre das ein entscheidender Baustein für die direkte On-Bord Energieerzeugung für Elektofahrzeuge.
Nebenbei: Schon vor Jahren wurde ein solcher Magnetmotor vorgestellt. Dieser wurde vor aller Augen demonstriert, um zu beweisen, dass kein Akku heimlich eingebaut wurde. Dem Vernehmen nach wurde das Patent an einen Großbetrieb aus Deutschland verkauft - der Motor hat wohl funktioniert!

Zu E:
Wie vom russischen Energiekonzern Gazprom mitgeteilt wird, wurde ein Verfahren entwickelt, mit welchem man aus Erdgas mit geringen Energieverlusten Wasserstoff herstellen kann. Dieser soll zukünftig dem Erdgas beigemischt werden, um dessen CO²-Austrag bei der Verbrennung zu reduzieren. Wasserstoff kann auch bequem sowohl in Benzin als auch in Diesel umgewandelt werden - damit wäre auch in Zukunft die Kolbenmotorflotte ohne Klimaschädigung zu betreiben.

ZuF:
Von der kalifornischen Firma Aureon wurde am 8. März Folgendes bekannt gegeben:
Das Projekt SAFIRE ist durch einen Mittel-Temperatur-Plasma-Reaktor gekennzeichnet, welcher eine kontrollierbare Plasmaentladung kontinuierlich über längere Zeiträume erzeugt.
In den nächsten fünf Jahren will Aureon ein kommerzielles Produkt entwickeln, welches nuklearen Abfall umwandelt und kontinuierlich Energie erzeugt.
Die Entwicklung erfolgt in drei Stufen:
Phase 1 - Vervollkommnung des Prozessverlaufes und Konstruktion eines neuen Reaktors
Phase 2 - Bau von nichtkommerziellen Prototypen
Phase 3 - Fertigung von endgültigen kommerziellen Prototypen

Eine Nachbetrachtung:
Ganz gleich, in welchen Publikationsorganen auch immer, überall hört man, liest man und sieht man, dass die Energiefrage für uns lebenswichtig sei. Politiker fordern mehr Elektromobilität, Umweltschützer wollen unsere Autos mit Verbrennungsmotoren ganz verbieten und Kinder fordern die Abschaltung von Kohlekraftwerken.
Mit Tunnelblick sieht jeder aus seiner Sicht die Lösung der Umwelt-Energie-Frage.
Das für mehr Elektromobilität erst einmal rieseige Energiemengen eingesetzt werden müssen - für den Bau der Fahrzeuge, der notwendigen Akkumulatoren, der massiven Aufrüstung der Energietransportleitungen zu den Ladestationen - wird geflissentlich übersehen - auch, dass die notwenige Elektoenergie überwiegend atomar oder durch fossile Verbrennung auch weiterhin generiert werden muss.
So wie jetzt angedacht, eine Lösung mit Wind und Sonne, werden die Energie- und Umweltfragen nicht lösbar sein.
Aber eine neue Löung muss her! Das gebietet nicht nur die CO²-Erzeugung auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen. Weit existenzieller ist, eine Elektro-Energiesicherheit zu gewährleisten, die für das Überleben der Gesellschaft unabdingbar geworden ist. Das Gleiche gilt für die Entwicklung einer dezentralen Energieerzeugung, was mit den neuen Energietechniken erreicht werden könnte. Wie Untersuchungen zeigen, führt ein Stromausfall in großen Netzen schon nach wenigen Tagen zu Chaos in Form von Plünderungen, Überlebenskampf-Kriminalität und Hungersnot. Es sollte nicht unterschätzt werden, welchen Gefahren wir angesichts der totalen Vernetzung der europäischen Stromsysteme in dieser Hinsicht ausgesetzt sind.
Offenbar bewussst von einer öffentlichen Wahrnehmung ferngehalten, ist in den letzten Monaten ein Wettbewerb von Erfindungen zu beobachten, die für sich in Anspruch nehmen, dass Energie auf eine Weise generiert werden kann, die weder die Umwelt beeinflusst, für Mensch und Tier völlig ungefährlich ist und die keine Rohstoff- oder Abfallprobleme aufweist.
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass es keine weiteren Beweise mehr braucht, dass mit den oben erwähnten Technologien eine weitgehende dezentrale Energiegenerierung zu erreichen ist, ohne die Nachteile der bisherigen sog. 'alternativen Energieerzeugung' in Kauf nehmen zu müssen.
An der Politik - die durchaus über diese Entwicklungen informiert ist - wird es liegen, ob man diesen neuen Techniken den Marktzugang erlaubt. Der 'Nachteil': Im Gegensatz zu gegenwärtigen Technologien sind damit die Profiterwartungen wohl niedriger anzusetzen und die Abhängigkeit der Verbraucher wird verringert

Gegenwärtige Zugriffszahl: counter