Zum E-Cat von Andrea Rossi:
Die erste Demonstration mit einer damals als 'Kalte Fusion' bezeichneten Versuchsanlage erfolgte schon 1989 von den amerikanischen Wissenschaftlern Ponds und Fleischmann. Es sollen auch schon vorangehende Versuche von russischen Wissenschaftlern stattgefunden haben.
Im Grunde genommen gelingt es durch Einlagerung von Wasserstoff (der nicht verbraucht wird) in ein Metallgitter eine Reaktion zwischen Wasserstoff-Atomkernen zu erreichen, bei welcher Energie freigesetzt wird. Nach dem derzeitigen Modell der Atom-Wissenschaft ist eigentlich eine Reaktion zwischen Atomkernen nur bei außerordentlich hohen Temperaturen und Drücken möglich, da sich die positiv geladenen Atomkerne durch die Abstoßkräfte unter Normalbedingungen nicht annähern können - die sogenannte Coulombbarriere.
Ich erkäre mir aus dem bisher Gelesenen die Arbeitsweise des Rossi-Reaktors stark vereinfacht wie folgt: Offenbar nähern sich in dem Metallgitter die Wasserstoffatome sehr stark an, so dass es doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gelingt, diese Coulombbarriere zu überwinden. Bei so einer Fusion von 2 Wasserstoffatomen zu einem Heliumatom wird nach der Einsteinformel E=mxc² Energie frei.
Glücklicherweise findet bei der Einrichtung von Andrea Rossi eine solche Reaktion nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit statt, so dass es nicht zu einer Energiefreisetzung in Form einer Explosion oder Kettenreaktion kommen kann. Offenbar ist es Rossi gelungen, durch bisher noch geheim gehaltene Mechanismen die Wahrscheinlichkeit für die beschriebenen Reaktion zu erhöhen und zu steuern. Es ist Rossi darüber hinaus auch gelungen, nicht nur Wärme aus dem Prozess zu gewinnen sondern auch den Abgriff von Elektroenergie zu ermöglichen - ohne den unwirtschaftlichen Carnot-Prozess mit Kolbenmaschinen oder Turbinen, mit dem nur ca. 30% der Wärmeenergie in E-Energie umgewandelt werden kann.

Der Kern eines E-Cats besteht nach den bisher bekannten Veröffentlichungen aus einem kleinen Keramikrohr, in dem Metallpulver in einer Wasserstoffumgebung eingebettet ist. Eine externe Heizung dient zum Initiieren des Prozesses.
Die nachfolgede Skizze zeigt diesen grundsätzlichen Aufbau:


Mit dem neuesten Gerät E-Cat SKL wird die notwendige Heizenergie direkt von der eigenen erzeugten E-Energie abgezweigt, damit ist dieser Reaktor völlig autark. Ein in das gesamte Gerät einschließlich Steuerung, Wärmetauscher u. A. eingebauter Akku dienst zum Starten des Prozesses und dieser wird während des Betriebes ständig neu aufgeladen.

Es ist sicher bekannt, dass es mit dem E-Cat einen umfangreichen und von unabhängigen Experten begleiteten Großversuch gab, der die Realität dieser Energiegenerierung eindrucksvoll gezeigt hat. Ich beziehe mich dabei auf den sog. Lugano Report, der hier in englischer Sprache eingesehen werden kann.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere Berichte von erfolgreichen Replikationen.

Leider verwendet die gut bezahlte Wissenschaftsgemeinde ihre Hauptkraft dazu, zu beweisen, dass ein solcher Reaktor nicht funktionieren kann - besser wären wohl Bemühungen um zu ergründen, wie und warum das Prinzip funktioniert.

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