Die Pestalozzischule in Meißen

Rechtselbig, im Tal hinter den markanten Bergen zwischen den zwei alten Elbbrücken liegt die altehrwürdige Pestalozzischule. Diese Schule wird hauptsächlich von Schülern aus Meißen-Zscheila und Meißen-Bohnitzsch besucht. Mag es daran gelegen haben, dass die Schule etwas abseits vom Stadtkern lag - jedenfalls hatten wir immer den Eindruck, wenn wir mal aus verschiedenen Gründen tageweise andere Schulen aufsuchen mussten, dass es in unserer Schule besonders sauber und ordentlich zuging. Im Internet war aber auch schon einmal zu lesen, dass sich einer mit Grausen an diese Schule erinnert - besonders an die stinkenden Toiletten,die wirklich schlimm waren. Damals hatte aber Hygiene für uns keinen besonderen Stellenwert - viel wichtiger war uns die Turnhalle mit dem großen Rundlauf (der leider sehr wenig genutzt wurde), der weitläufige Schulgarten und der kastanienbaum-überschattete Schulhof für die Pausen und für diverse Spiele in den Sportstunden.

Wir - Schulabgänger der Pestalozzischule des Jahrganes 1949 - treffen uns nach über einem halben Jahrhundert immer noch in bestimmten Abständen in Meißen, um alte Erinnerungen aufzufrischen und uns nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Das würde wohl nicht so sein, wenn sich nicht überwiegend gute Erinnerung mit unserer alten Schule und unseren Lehrern verbinden würden. Während für einen Großteil der Klasse in den ersten vier Schuljahren Lehrer Karl Pfitzner eine prägende Persönlichkeit darstellte, war es der 1945 als Neulehrer eingestellten Karl Gautzsch der nach dem Kriege uns bis zum Schulabschluss führte und der uns allen in ehrender Erinnerung bleiben wird.

Neben speziellen Seiten zur 'Gautzschklasse'- wie ich sie genannt habe - sind auch Seiten vom alten Meißen vorhanden. Hier ist Charakteristisches und Merkwürdiges über das schöne Meißen , teilweise aus der Sicht von 1925, enthalten. Diese Seiten werde ich auch zukünftig erweiteren, so dass sich auch ein späterer Besuch lohnt.

Die letzte Aktulisierung betrifft das Klassentreffen 2009 in der Knorre.

Zur Pestalozzischule und der Gautzschklasse