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Die Betriebsberufsschule

Bereits 1945 wurde die Betriebsberufsschule eröffnet und damit die Voraussetzung für eine eigenständige Lehrausbildung mit eigner Lehrwerkstatt geschaffen.

Nachdem bis 1949 die Lehrlingszahlen auf 292 angewachsen waren, wurden 1950 bereits 549 Lehrlinge ausgebildet. Das Wort 'Azubi' gab es in der DDR nicht, man sage einfach 'Lehrling'

Entsprechend der Umbildung der Oberschulen in 'Polytechnische Oberschulen' begann 1958 für 200 Schüler der Friedrich-Schiller-Oberschule im Waggonbau Bautzen der polytechnische Unterricht. Mit einem solchen Unterricht sollten die Schüler einen Einblick in die Produktion bekommen und es sollte die Achtung vor den Leistungen der Werktätigen gefördert werden. Auch im Rückblick keine schlechte Sache. Mit dem Ende der DDR war auch mit dieser Art des Unterrichts zunächst das Ende erreicht und aus Oberschulen wurden Gymnasien.

Im Betrieb waren zwischenzeitlich unterschiedliche Bildungseinrichtungen entstanden, die 1959 zum Zusammenschluss unter dem Dach einer Betriebsakademie kamen.

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