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Der betriebliche Friseursalon

Im Jahre 1958 eröffnete die Produktionsgenossenschaft des Friseurhandwerks 'Figaro' eine 'Außenstelle' im Waggonbau Bautzen.

So richtig vorstellbar ist es heute nicht mehr, dass damit praktisch für jeden Betriebsangehörigen die Möglichkeit gegeben war, sich während der bezahlten Arbeitszeit frisieren zu lassen. Dabei gab es keine Einschränkungen. Von einer Direktoren-Sekretären sprach man davon, dass sie jeden Tag die Dienste des Salons in Anspruch nähme, ohne dass ihr Vorgesetzter daran Anstoß nahm.

Obwohl in den verschiedensten Programmen und Arbeitsmethoden immer wieder die Forderung nach restloser Ausnutzung der Arbeitszeit enthalten war, wurde an dieser Bequemlichkeit nie gerüttelt.






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