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Die Kulturgruppe des Werkes

Es gehörte sicher nicht zu den schlechtesten Traditionen der größeren Volkseigenen Betriebe, eine eigene Kulturgruppe zu gründen und zu finanzieren. Kennzeichnend war dabei, dass auch Nicht-Betriebsangehörigen kostenlos in diesen mitwirken konnten. Wenn auch in diesen Gruppen selten künstlerische Spitzenleistungen erreicht wurden, so wurden doch damit zahlreiche Menschen an die Kultur herangeführt, einzelne wurden später auch bekannte Berufskünstler.

Diese Kulturarbeit konnte sich während des gesamten Bestehens in der DDR aus einer politischen Beeinflussung weitgehend heraus halten. Nach meinen Kenntnissen gab es auch von Partei-Seite keine hartnäckigen Bestrebungen in dieser Richtung.

Im Waggonbau Bautzen gab es u. A. einen Dramatischer Zirkel, eine Tanzgruppe und ein Blasorchester. Auch der Theaterring mit über 400 Mitgliedern wurde in diesem Rahmen betreut.

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