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Das 'Büro für Neuererwesen' (BfN)

Das Einreichen von Verbesserungsvorschlägen war hauptsächlich auf nachstehende Zielstellungen gerichtet:

Neben der Beurteilung dieser Vorschläge hatte das Neuererbüro auch die Aufgabe, die Vorschläge auf Patentfähigkeit zu beurteilen, in Verbindung mit den Erfindern Patentrecherchen durchzuführen und bei der Erstellung von Patentschriften Hilfestellung zu gewähren.

In diesem Zusammenhang war das Büro besonders im Rahmen der Entwicklung der automatischen Kupplung für die europäischen Eisenbahnen gefordert, die im Betrieb erfolgte.

Zu dem Hauptziel des Büros, größere abrechenbare Einsparungen zu erzielen, dürfte dieses eher wenig beigetragen haben, hier waren wahrscheinlich immer größere Differenzen zwischen berechneten und tatsächlichen Einsparungen vorhanden. Für 1959 wurde z. B. ein volkswirtschaftlicher Nutzen von 516 000 Mark durch Verbesserungsvorschläge und 'Ingenieur-Konten' berechnet.

Eine andere Aktivität betraf die Organisation der jährliche Beteiligung von 'jungen Neuerern' an der 'Messe der Meister von Morgen' (spöttisch manchmal 'Max- und Moritz-Messe' genannt). Leider war es damals schon oft mit den Neuereraktiviäten der Jugend nicht weit her, so dass oft anderweitig entwickelte Objekte als Jugendentwicklungen herhalten mussten und die Bereitstellung des 'Messestandspersonals' manchmal der einzige 'Jugendbeitrag' war.

Im 'Büro für Neuererwesen' (BfN) waren mehrere Volltagskräfte und eine Sekretärin beschäftigt.

Über viele Jahre leitete Hermann Jurk das Büro mit viel Engagement.

Und hier noch einige Zahlen:

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